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Mein Weg zu den Paralympics 2028:

So kämpfte ich mich von meiner Erblindung 2016 bis an die Weltspitze im Para-Judo.

Titelbild von © alexandergrueber.com

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Einige Impressionen meiner sportlichen Erfolge

  • Paralympisches Bronze
  • Vizeweltmeister
  • Europameister
  • 4× Grand-Prix Gold
  • 14 internationale Medaillen
Paralympisches Bronze
© Ralf Kuckuck
Vizeweltmeister
© Alexander Grüber
Grand-Prix Gold
Europameister 2025
© Ralf Kuckuck
Paralympisches Bronze
Lennart Sass mit Bronzemedaille und Deutschland-Flagge bei den Paralympics in Paris

Die Bronzemedaille bei meinen ersten Paralympics.

Lennart Sass als Europameister 2025 auf dem Siegerpodest

Europameister 2025

Vizeweltmeister
Lennart Sass im weißen Judogi mit schwarzem Gürtel hält eine Medaille hoch und zeigt darauf

Zum Quali-Auftakt erkämpfte ich Silber bei der Weltmeisterschaft.

Grand-Prix Gold
Lennart Sass bei der Siegerehrung des Grand-Prix-Gold in Brasilien, Dezember 2025

Grand-Prix: Gold 2023, 2024 und 2025.

Paralympisches Bronze
© Ralf Kuckuck
Vizeweltmeister
© Alexander Grüber
Europameister 2025
Grand-Prix Gold
© Ralf Kuckuck

Bevorstehende Wettkämpfe

Ehrungen & Auszeichnungen

Lennart Sass bei der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes
Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes © Sandra Steins

Mein Werdegang

Von Norddeutschland nach Heidelberg

Sport war immer mein Leben – bis sich 2016 alles änderte: Ich erblindete durch die seltene Erbkrankheit LHON. Ich nahm mein Schicksal an und lebte es als den Anfang eines neuen Weges.

Sportliche Wurzeln

Geboren wurde ich am 17. Januar 2000 in Kiel, als jüngster Bruder von drei Schwestern. Aufgewachsen sind wir in Rendsburg. Dort stand ich mit gerade einmal fünf Jahren beim RTSV zum ersten Mal auf der Judomatte – der Beginn einer Leidenschaft, die mich seit über 20 Jahren prägt. 2007 kam Handball (bis 2016) dazu. Der Norden hat mich geprägt – Schleswig-Holstein ist und bleibt mein Heimathafen.

Bildungsweg

Nach meinem Abitur 2019 begann ich mein Studium der Rechtswissenschaften an der CAU in Kiel. Später wechselte ich mit dem Sport an die RKU in Heidelberg, um meine duale Karriere zu meistern. Dort absolvierte ich den Schwerpunkt Unternehmensrecht. Nach Paris ist nun mein Ziel das erste Staatsexamen im September 2026 erfolgreich abzulegen.

Para-Sport

2022 gab ich mein internationales Debüt im Para-Judo bei den German Open in Heidelberg. Bis 2024 startete ich in der Gewichtsklasse -73 kg. Nach einer erfolgreichen Qualifikation durfte ich bei meinen ersten Paralympics in Paris meine erste Medaille erkämpfen: Bronze!

Die Wertschätzung seitdem ist meine Motivation für die Qualifikation zu meinen zweiten Paralympics 2028 in der neuen Gewichtsklasse −81 kg in L.A.

Leistung? Bereit.

Mein Athletenporträt in der DVAG x Sporthilfe Kampagne.

Meine Erblindung

Vom Verlust meines Augenlichts 2016
bis zu den Paralympics 2024

Im unbeschwerten Sommerurlaub 2016 änderte sich mein Leben schlagartig. Durch die seltene Erbkrankheit LHON (Lebersche hereditäre Optikusneuropathie) verlor ich innerhalb weniger Wochen mein Sehvermögen von 100 auf 0 Prozent. Heute kann ich lediglich noch Licht wahrnehmen; „Sehen“ im eigentlichen Sinne kann ich nicht mehr. Ursache dafür ist ein Gendefekt, der die Energieversorgung des Sehnervs massiv stört. Mein Auge selbst funktioniert zwar noch, allerdings ist der Sehnerv mitochondrial unterversorgt und kann die Bildsignale nicht mehr an das Gehirn weiterleiten.

Damit stand meine Welt plötzlich Kopf. Ich musste meine Leidenschaft Handball aufgeben und „neu laufen lernen“. Während sich meine Mitschüler nach den Ferien auf das Abitur vorbereiteten, wollte ich unbedingt dranbleiben. Ich stellte mich kämpferisch allen Herausforderungen und Barrieren – vor allem den Barrieren im Kopf, die mich an einem „normalen Leben“ behindern wollten. Entscheidend war für mich, wieder selbstständig und unabhängig zu werden.

Mithilfe des Landesförderzentrums Sehen erlangte ich meine Mobilität mit dem weißen Langstock zurück. Neuerdings sprachen auch alle Geräte mit mir – heute unterstützen mich Screenreader auf Handy und Laptop sowie moderne KI-Brillen im Alltag. Zudem richteten wir meinen neuen Arbeitsplatz samt aller Hilfsmittel ein. Mit Erfolg: 2019 erreichten wir dann regulär im gleichen Klassenverband das Abitur.

Ich wollte mich mit meinem Kämpferherz nie geschlagen geben, stattdessen lebe ich mein Schicksal. Früh suchte ich den Austausch mit anderen Betroffenen, gründete einen Selbsthilfeverein mit, engagierte mich jahrelang im Vorstandsteam und verantworte heute die Jugendarbeit. Aus dem Schicksalsschlag erwuchs so der Mut, Verantwortung zu übernehmen – für mich und für andere.

Vom Judo zum Para-Judo
Comeback stronger

Mein Anker und Motor in dieser stürmischen Zeit war der Ausgleich im Judo. Als ich wieder auf die Matte zurückkehrte und den Anzug meines Partners griff, war alles wie früher. Während vieles nicht mehr ging, konnte ich Judo vollwertig weitermachen.

Im Para-Judo sind die Regeln, Techniken und Wertungen dieselben wie im olympischen Judo. Einziger Unterschied: Zu Beginn und nach jedem Auseinanderkommen werden wir wieder in eine neutrale Startposition im Kontakt zum Gegner gebracht. Danach ist alles gleich – Griffwechsel sind erlaubt und es zählt allein das Körpergefühl.

Weitere Infos unter:

Para-Judo bei parasport.de

Mich hat stets ein Leitgedanke geprägt: „Comeback stronger.“ Dieses Mindset galt für den Neuanfang 2016 genauso wie für den steinigen Weg in den Spitzensport. Mehrere Verletzungen in der Qualifikationsphase für Paris hätten mich ausbremsen können. Doch nach jedem Rückschlag habe ich mich noch intensiver zurückgekämpft.

Dieser Kämpferwille hat sich ausgezahlt: Bei meinen ersten Paralympics 2024 in Paris durfte ich mich mit der Bronzemedaille belohnen. Sie ist für mich der Beweis und die Motivation, dass man auch nach einem tiefen Fall wieder ganz oben ankommen kann. Mein Blick bleibt nach vorne gerichtet: Los Angeles 2028 ist das nächste Ziel vor meinen Augen.

Meine Paralympics in Paris – Tag für Tag

Mein steiniger Weg bis zu Bronze …

Speakertätigkeit

„You don’t need to see the stars to reach them“

Schon immer ist Sprache meine Leidenschaft. Nicht nur im Jurastudium ist Rhetorik mein wichtigstes Werkzeug. Vor allem seit meiner Erblindung habe ich gelernt, die Kraft meiner Worte bewusst einzusetzen.

In meinen Vorträgen spreche ich über Rückschläge, mentale Stärke und den Weg zurück. Dabei verbinde ich persönliche Erfahrungen aus dem Leistungssport mit klaren Impulsen für Alltag und Beruf.

Mein Selbstvertrauen auf der Bühne habe ich mir durch den Sport und zahlreiche praktische Auftritte erarbeitet. Zuletzt konnte ich meine Fähigkeiten im Rahmen eines mehrtägigen professionellen Speaker-Trainings weiterentwickeln.

Nach meinem TED Talk 2025 sowie Vorträgen auf Kongressen und in Unternehmen freue ich mich darauf, auch deine Veranstaltung mitzugestalten.

Gerne besprechen wir deine inhaltlichen Wünsche individuell.

Mein Angebot für Sponsoren

Dein Logo auf meiner täglichen Trainingskleidung oder auf meinem Wettkampfanzug.

Reichweite und gemeinsame Auftritte auf Social Media (Instagram) oder gleich hier auf meiner Homepage.

Auch Nachwuchslehrgänge oder speziell Para-Judo und Inklusionstage lassen sich umsetzen.

Auf deiner Bühne spreche ich über meine persönliche Geschichte von 100 auf 0 und mein Comeback bis an die Weltspitze.

Die Marken, mit denen ich zusammenarbeite, findest du auf meiner Empfehlungsseite mit Rabattcodes.

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Ich freue mich auf deine Anfrage

Gemeinsam können wir spürbar etwas bewegen. Ich freue mich auf deine Anfrage – ob für eine Sponsoring-Partnerschaft oder für einen Einsatz als Speaker.